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#007 || Wie du deine Träume Realität werden lässt || Meine Zutatenliste

In dieser Folge gibt es meine Zutatenliste, die du benötigst, um deine Träume und Wünsche Realität werden zu lassen. Denn es gibt nichts vergeudeteres als seine Wünsche Wünsche sein zu lassen und seine Träume niemals zu leben.

Du erfährst:

⤷ Warum es so wichtig ist zu träumen

⤷ Warum wir verlernt haben zu träumen

⤷ Wie du wieder lernen kannst zu träumen

⤷ Den Unterschied zwischen realistisch, pessimistisch und optimistisch

⤷ 8 Schritte, um deine Träume Realität werden zu lassen

Viel Freude beim Anhören und Umsetzen!

Love & Namasté,

deine Ricarda Xx

Blogartikel zur Podcast Folge lesen

Warum es so wichtig ist zu träumen

Ich freue mich so so so sehr heute mit dir über Wünsche und Träume zu sprechen, denn das ist ein Thema was mich selbst total fasziniert und ich auch lange Zeit gebraucht habe, bis ich mir erlaubt habe richtig groß zu träumen und dies dann auch wirklich umzusetzen! Denn groß träumen ist nur der Anfang – es bleibt ein Traum, wenn du nicht losgehst und diesen Schritt für Schritt Realität werden lässt. 

Denn sind wir mal ehrlich: Richtig groß zu träumen kann ganz schön beängstigend sein, oder? Wenn dir dein eigener Traum, dein eigener Wunsch so sehr Angst macht, dass du noch mehr Mut brauchst um los zu gehen?

Denn klein träumen kann ja jeder. Da ist es auch viel einfacher loszugehen und diesem umzusetzen. Versteh mich bitte nicht falsch: ich glaube auch, dass es wichtig ist kleine Träume zu haben, sehr wichtig sogar, aber gerade die großen Träume, die in uns schlummern, halten uns davon ab wirklich loszugehen und sie umzusetzen.

Ich selbst habe dieses Jahr erst drei große Träume in die Realität umgesetzt: Meine Vollzeit-Selbstständigkeit, eine Wohnung gekauft und sechs Monate im Ausland und sechs Monate in Deutschland leben.

Warum wir verlernt haben zu träumen

Je mehr ich darüber gesprochen habe, was ich für Träume und Ziele habe, desto mehr ist mir aufgefallen: Viel zu wenig Menschen leben ihre Träume bzw. noch schlimmer: die meisten Menschen erlauben sich gar nicht erst groß zu träumen bzw. überhaupt zu träumen.

Große Träume werden sofort abgetan und als unrealistisch bezeichnet. Dadurch haben wir verlernt zu träumen.

Als Kinder sind wir noch unverbaut und hoffnungsvoll, haben Träume und Wünsche, ganz egal wie unrealistisch sie scheinen, wir sind voller Mut und wollen ganz viel neues ausprobieren, wir folgen intuitiv den Dingen, die uns Freude bereiten, ohne groß darüber nachzudenken.

Doch dann werden wir älter und meistens passiert, dass uns gesagt wird, was geht und was nicht geht, was realistisch ist und was unrealistisch ist – dadurch fangen wir langsam an, nach den Werten und Vorstellungen anderer zu leben – wir vergessen oft unsere eigenen Träume und Wünsche – sind nicht mehr so frei und mutig wie wir als Kinder waren und denken oft unsere Träume wären unrealistisch.

Den Unterschied zwischen realistisch, pessimistisch und optimistisch

In diesem Zusammenhang kleiner Exkurs: Unterschied zwischen realistisch (neutral denkend mit Abwägungen – das sieht schwer aus – analysieren und abwartend wie es wird) – pessimistisch (negativ denken und richtet sich pessimistisch aus – ‘das klappt eh nicht’, wir fangen erst gar nicht an nach Lösungen zu suchen, weil wir gleich denken es funktioniert nicht) und optimistisch (positiv denken und richtet sich nach dem positiven aus – ‘ich weiss noch nicht wie, aber ich schaffe das’ – wir fangen an nach Lösungen zu suchen)

Ich selbst bin ein Optimist (was nicht immer besser ist) aber ich suche immer nach Lösungen und versuche mich immer nach dem positiven auszurichten und an allem etwas positives zu finden – auch wenn es noch so schwer manchmal scheint.

Das Blöde ist dennoch: Viele Pessimisten denken sie wären Realisten – also dass ihre pessimistische Einstellung realistisch wäre – sozusagen alle negativen bzw. pessimistischen Ansichten sind Realismus – Sprüche wie “denk doch mal realistisch!” also eher “denk doch mal pessimistisch?” bekommen wir zu hören – NICHT förderlich für die eigenen Träume und Wünsche.

Mein Tipp: Lieber optimistisch und positiv denken ohne eine Erwartungshaltung – ich weiß, dass ich meistens gar nicht so einfach.

Wie du wieder lernen kannst zu träumen

Zurück zu den Träumen: Es ist so wichtig zu träumen, da sie uns antreiben – Lebensdurst fördern – sie sind quasi der Motor unseres Lebens

Wenn du eigene Träume und Wünsche hast, dann lässt du Leben für dich arbeiten, nimmst es selbst in die Hand anstatt das Leben einfach so passieren zu lassen oder das Leben zu leben, was sich andere Menschen erträumen und wünschen.

Ich könnte noch stundenlang über dieses Thema reden, da es mir wirklich am Herzen liegt und ich mich jedes Mal so sehr freue, wenn meine Klienten sich erlauben richtig groß zu träumen und diese dann in die Realität umsetzen! Ich bekomme jetzt schon Gänsehaut, wenn ich das nur ausspreche 🙂

8 Schritte, um deine Träume Realität werden zu lassen

Soo und nun geht’s zu meiner Zutatenliste, um DEINE Träume und Wünsche Realität werden zu lassen. Du kannst dir das quasi vorstellen, wie wenn du einen Kuchen backst. Es Bedarf verschiedenen Zutaten in verschiedenen Mengen, die du nacheinander zusammen tust. Der Kuchen wird ja auch erst gerührt und dann in den Ofen geschoben und nicht anders herum. Vom unfertigen Kuchen bis zum fertig gebackenen Kuchen dauert es meistens auch ein wenig im Backofen und so ist das auch mit unseren Träumen: Der Traum ist noch etwas ‘unfertig’ und bis er umgesetzt ist, dauert es manchmal auch ein wenig. 🙂

Los gehts mit den Zutaten:

1. Die Basis: Sei dir zu 120% im klaren, was du willst bzw. was du für einen Traum und Wunsch hast – male ihn dir ganz genau aus, erlaube dir richtig groß zu Träumen, so dass es dir vielleicht sogar etwas Angst macht – Unterstützend kann sein: komm in einen entspannten Zustand und versetze dich mental an einen Ort an dem du dich wohl fühlst, vielleicht am Meer in einer Hängematte – lass deine Gedanken umherstreifen zu etwas, was dir wichtig ist – dabei ist es wichtig deine eigenen Lebensbereiche zu kennen und somit die Bedeutung für dein Leben.

2. Mache es zu einem Ziel – wenn Wünsche und Träume ein Wunsch bleiben ist es ein kindliches Denken, erst wenn du es zu einem deiner Ziele machst handelst du aus einem Erwachsenen Modus heraus – wandle also deinen Wunsch in ein Ziel um, anhand dieser 6 Kriterien:

#1 Formuliere dein Ziel positiv! Also anstatt du sagen ‘Ich möchte nicht mehr traurig sein’ formulierst du, was du stattdessen möchtest zB ‘Ich möchte mehr Lebensfreude spüren’

#2 Es muss für dich realisierbar sein – auch hier denke nicht gleich pessimistisch – sondern ob du es wirklich erreichen kannst. Das Ziel zu haben dich in die Vergangenheit zu beamen ist kein gut realisierbares Ziel. Hope you get me. 😉

#3 Sei so konkret wie möglich in der Definition deines Ziels – das vorher genannte Beispiel ‘Ich möchte mehr Lebensfreude’ ist z.B. zu unkonkret, stattdessen formuliere lieber ‘Ich möchte in meiner Arbeit die Lebensfreude in Form von Dankbarkeit spüren’.

#4 Formuliere es so attraktiv wie möglich – so dass es dich wirklich motiviert und antreibt!

#5 Checke dein Umfeld dabei – gibt es jemanden der von diesem Ziel betroffen ist? Zum Beispiel Eltern, Partner, Kollegen? Auch das muss mit einbezogen werden.

#6 Gib dem Ziel einen Zeitstempel – bis wann oder in welchem Zeitraum möchtest du es realisiert haben? ZB Mein Ziel ins Ausland zu gehen und von dort zu arbeiten hatte ein festes Datum: am 31. Oktober gehts los, da wir für diesen Tag den Flug gebucht haben und bis dahin muss alles realisiert sein 🙂

3. Schreibe dir dein Ziel schriftlich nieder, mit einem Stift auf ein Blatt Papier – fixiere dein Ziel – somit verleihst du deinem Ziel mehr Kraft, als wenn es nur durch deinen Kopf schwirrt – ich schreibe meine Ziele jeden Tag erneut schriftlich auf, um mich immer wieder daran zu erinnern.

4. Priorisiere dein Ziel bzw. deine Ziele – welches ist gerade am wichtigsten? Welches am zweitwichtigsten? Wie wichtig ist es dir auf einer Skala von 1-10 bei dem 1 nicht wichtig at all und 10 super wichtig ist – anhand dessen kannst du festlegen, welches Ziel du als erstes angehen wirst – MEIN TIPP: Gehe eins nach dem anderen an, damit du dich nicht verzettelst und somit entmutigst wirst – ich weiss es ist unglaublich verführerisch gleich alles auf einmal angehen zu wollen, aber glaub mir, eins nach dem anderen ist effektiver (been there done that).

5. Als nächstes stelle dir die Frage: Was braucht es dafür, damit mein Ziel XY Realität wird? Schreibe dir nun alles auf, was dir dazu einfällt, egal ob groß oder klein, alles was es braucht und hilfreich ist dein Ziel zu erreichen. Hilfreiche Fragen:

Wer kann mir helfen?

Wie habe ich ähnliche Dinge bereits gemeistert/umgesetzt?

Was würde meine beste Freundin/Freund machen?

Was muss ich zusätzlich beachten?

6. Alles sortieren aus Nummer 5 und dann Etappenziele einrichten – frag dich jeden Tag: Was kann ich heute tun, um meinem Ziel einen Schritt näher zu kommen? Was kann ich noch heute dafür tun?

7. Glaub an dich und dein Ziel! Lass dich nicht entmutigen und erinnere dich jeden Tag an dein Ziel, an deine Begeisterung dafür und warum du dieses Ziel erreichen möchtest.

8. Hol die einen Accountability Buddy – suche dir jemanden, der dich accountable hält, der dich zusätzlich motiviert, wenn es mal etwas ‚ruckeliger‘ wird, dir eine Hand reicht, wenn du mal am Boden sitzt und denkst nicht mehr aufstehen zu können. Denn jemanden an deiner Seite zu haben, der dich anfeuert und dich unterstützt bedeutet nicht Schwäche zu zeigen, sondern im Gegenteil: wahre Größe! Du bist bereit dir Unterstützung zu holen, du nimmst es ernst und weißt, dass jeder große Traum auch Hürden mit sich bringt 🙂

Also die 8 Zutaten noch einmal zusammen gefasst:

1. Be crystal clear on what you want! Mach dir klar und deutlich, was du möchtest

2. Wandel deinen Traum oder Wunsch in ein echtes Ziel um – nutze dafür die 7 Kriterien

3. Fixiere dein Ziel indem du es schriftlich nieder schreibst mit einem Stift auf ein Blatt Papier (nicht digital!)

4. Priorisiere dein Ziel bzw. deine Ziele, wenn du mehrere hast – wie wichtig ist es aktuell?

5. Frage dich: Was braucht es damit dieses Ziel umgesetzt werden kann?

6. Sortiere alles aus Nummer 5 und richte Etappenziele ein – mache daraus kleinere Ziele, die du erreichen kannst.

7. Glaub an dich und dein Ziel! Der Glaube an sich selbst ist so unfassbar wichtig – denn, wenn du nicht an dich und dein Ziel glaubst, warum sollte es jemand anderes tun?

8. Halte dich accountable und hole dir einen Sparringpartner an deine Seite! Das erhöht die Wahrscheinlichkeit dein Ziel zu erreichen 🙂

Sooo, ich hoffe du konntest einiges für dich mitnehmen aus dieser Folge und bist nun ganz Feuer und Flamme, um deine Träume Realität werden zu lassen! 

Lass mich gerne wissen, was DEIN ganz persönlicher Traum war, der zu einem Ziel geworden ist oder auch bisher erstmal noch ein Traum ist, den du hast 🙂

Ich würde mich mega freuen dich anzufeuern!

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© 2019 Ricarda-Monique Martin