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#009 || Ein Plädoyer für mehr Achtsamkeit || Mehr Lebensfreude, Leichtigkeit & Lebensqualität

„Achtsamkeit ist ein natürlicher Bestandteil unseres Lebens. Sie kann durch fortwährendes Üben gefestigt werden. Diese Übungspraxis wird Meditation genannt. Doch Meditation ist nicht das, was Sie denken.“ – Jon Kabat-Zinn

In dieser Folge geht es darum, wie dir Achtsamkeit hilft mehr Lebensfreude, Leichtigkeit und eine höhere Lebensqualität zu erschaffen.

Du erfährst:

Was ist Achtsamkeit

Wie du mehr Lebensfreude, Leichtigkeit und Lebensqualität durch Achtsamkeit erlangst

Die 7 Sichtweisen der Achtsamkeit

Tipps, wie du Achtsamkeit in deinen Alltag integrieren kannst

Viel Freude beim Anhören und einen achtsamen Tag wünsche ich dir!

Love & Namasté,

deine Ricarda Xx

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Was ist eigentlich dieses Achtsamkeit von dem jeder spricht?

Definition: Achtsamkeit ist eine Form von Konzentration, bei der man bewusst wahrnimmt was im gegenwärtigen Moment ist, ohne zu urteilen.

Bedeutet also mit deinem Geist im Hier und Jetzt zu sein. Du kannst dir das wie einen Zeitstrahl vorstellen: links vom Zeitstrahl ist die Vergangenheit und Rechts vom Zeitstrahl ist die Zukunft. In der Mitte ist das Hier & Jetzt und genau dort wollen wir sein, wenn wir Achtsamkeit trainieren.

Das Ziel von Achtsamkeit ist somit, im gegenwärtigen Moment, im Hier & Jetzt präsent zu sein.

Um das zu verdeutlichen möchte ich mit dir eine kleine Achtsamkeits-Geschichte aus dem Zen-Buddhismus teilen:

Der Schüler fragt den Meister, was den Meister von ihm unterscheidet. Der Zen-Meister entgegnet ihm: „Wenn ich gehe, dann gehe ich. Wenn ich esse, dann esse ich. Wenn ich schlafe, dann schlafe ich.

Der Schüler erwidert: „Aber das mache ich doch auch.“

Der Zen-Meister antwortet: “Wenn du gehst, denkst du ans Essen und wenn du isst, dann denkst du ans Schlafen. Wenn du schlafen sollst, denkst du an alles Mögliche. Das unterscheidet uns.“

Wie du mehr Lebensfreude, Leichtigkeit und Lebensqualität durch Achtsamkeit erlangst

Schöne Geschichte, oder? Ich konnte mich jedenfalls darin gut wiederfinden.

Und diese Geschichte zeigt auch ganz schön, dass der Schlüssel zu mehr Lebensfreude, Leichtigkeit und Lebensqualität ist, sich dem jetzigen Moment hinzugeben, das Gewesene und das Kommende zu vergessen.

Denn das Leben findet im Hier und Jetzt statt, nur im gegenwärtigen Moment kannst du etwas erschaffen, nur im Jetzt kannst du eine gute Beziehung führen, etwas leckeres Kochen oder glücklich sein.

Viel zu oft sind wir mit unseren Gedanken in der Vergangenheit oder Zukunft, versuchen Dinge zu analysieren oder Dinge irgendwie zu ändern. Doch aus der Vergangenheit lässt sich nichts ändern und die Zukunft ist noch nicht geschehen – weder in der Vergangenheit noch in der Zukunft können wir Dinge ändern oder erschaffen, das geht einzig und alleine im Hier & Jetzt. Und genau da sind wir am wenigsten unterwegs mit unseren Gedanken.

Und genau aus diesem Grund entsteht auch Stress: Stress entsteht, wenn du zu viel in der Vergangenheit oder Zukunft bist: Dein Fokus ist in einer Zeit in der du nichts aktiv verändern kannst, du siehst z.B den großen Berg an Aufgaben in der Zukunft oder das ungelöste Problem aus der Vergangenheit – kannst daran aber in diesem Moment nichts verändern, weil es in der Zukunft oder Vergangenheit ist und das lässt in uns Stress entstehen

Letztendlich besteht unser Leben einzig und allein aus einer kontinuierlichen Reihe von Jetzt-Momenten – ganz viele einzelne Momente aneinandergereiht, die im Jetzt stattfinden

Wenn du es allerdings schaffst im gegenwärtigen Moment zu leben und achtsam zu sein, dann wirst du feststellen, dass viele vermeintliche Probleme gar nicht existieren, sondern letztendlich nur Einzelsituationen sind, mit denen du umgehen musst, einer nach der anderen

Wenn du dir z.B. immer wieder über eine große Aufgabe den Kopf zerbrichst, darüber nachdenkst, was du alles noch machen musst – dann erscheint dir diese große Aufgabe wie ein Mount Everest – groß und unbesteigbar – du bist also in der Zukunft mit deinen Gedanken

Wenn du aber im Hier & Jetzt bist und eine Aufgabe nach der Anderen ab arbeitest, dann ist es einfacher und leichter und der große Mount Everest scheint gar nicht mehr so groß.

Allerdings ist das garnicht mal so einfach – das verstehe ich vollkommen. Auch mir fällt es heute manchmal noch schwer in Einzelsituationen zu denken und nicht den großen unbesteigbaren Mount Everst vor mir zu sehen. 😉

Denn Fakt ist: Dein Verstand ist hyperaktiv, unsere Gedanken rasen von Thema zu Thema, von der Vergangenheit in die Zukunft, vom nächsten Termin, zu der ungemachten Wäsche zuhause, zu der langen To-Do Liste, zum letzten Treffen mit der besten Freundin und wieder zurück zu dem Abwasch der noch gemacht werden muss – quasi ein Hochgeschwindigkeitszug in unserem Kopf.

All das kostet unglaublich viel Energie, macht uns müde, erschöpft, gestresst und brennt uns aus. Und genau dafür hilft Achtsamkeit: Wir lassen uns nicht mehr von unserem hyperaktiven Verstand hin und her schubsen, sondern wir nehmen das Ruder selbst in die Hand und steigen aus dem Hochgeschwindigkeitszug bzw. Unserem Monkey Mind aus.

Achtsamkeit bringt uns zu mehr Aufmerksamkeit in dem gegenwärtigen Moment – du bist achtsam mit dir selbst, mit anderen und deiner Umwelt.

  • Du entschleunigst.
  • Du nimmst mehr wahr.
  • Du schaffst mehr in weniger Zeit.
  • Du hast mehr Zeit und Energie.
  • Du bist konzentrierter und fokussierter.
  • Dein Stresslevel sinkt
  • Du bist glücklicher, zufriedener, vitaler und gesünder.
  • Dein Geist ist ruhig und ausgeglichen – was zur inneren Ruhe führt.
  •  

All das kannst du durch Achtsamkeit erreichen. Wenn du aufhörst dich mit deinem Verstand zu identifizieren und deinen Verstand eher als eine Art Werkzeug begreifst.

Denn dein Verstand kann dir helfen Dinge zu erschaffen und zu kreieren, aber du bist nicht dein Verstand – du bist nicht das, was dein Verstand dir tagtäglich erzählst.

Deswegen ist es wichtig dich von deinem Verstand zu lösen und dir immer wieder Momente der Achtsamkeit zu kreieren und Achtsamkeit tagtäglich zu trainieren bzw. Zu üben.

Die Sichtweise der Achtsamkeit

Wie das geht erzähle ich dir gleich. Erst einmal möchte ich dir noch kurz etwas über die allgemeine Sichtweise bzw. Denkweise der Achtsamkeit erzählen:

Grundsätzlich ist unser Geist von klein auf darauf konditioniert nicht achtsam zu sein.

Wir sind es gewohnt, permanent und unbewusst alles und jeden zu bewerten und mit Ehrgeiz unsere Ziele zu verfolgen, wenn wir im Alltag handeln. Wir sind darauf trainiert bzw. konditioniert, dass wir nur mit Anstrengung etwas erreichen können. Vielleicht kennst du den limitierenden Glaubenssatz: ‘Nur wer hart und lange arbeitet, erreicht etwas’. 

Wenn du Achtsamkeit trainierst bzw. übst, ist es daher von entscheidender Bedeutung, sich der Sichtweise eines achtsamen Geistes bewusst zu werden und dir diese Sichtweise der Achtsamkeit immer wieder zu vergegenwärtigen. Denn immer dann, wenn wir uns zum Beispiel bewusst dafür entscheiden geduldig zu sein, dann merken wir, dass da Ungeduld vorhanden war bzw. ist.

Nun zu den 7 Denkweisen eines achtsamen Geistes:

  • Ein achtsamer Geist…
    • … urteilt nicht
    • … besitzt einen Anfängergeist – wie der eines Kindes
    • … ist geduldig
    • … hat vertrauen
    • … kann loslassen
    • … erzwingt nichts
    • … akzeptiert

Das sind die Denkweisen die ein achtsamer Geist mit sich bringt und die du nach und nach etablieren wirst, wenn du Achtsamkeit kontinuierlich in deinem Leben übst bzw. trainierst.

Achtsamkeit im Alltag

Diese Denkweisen kannst du ganz wunderbar in deinem Alltag trainieren und jeder beliebigen Situation. Das Leben gibt uns oft genug die Chance dafür 🙂

Wie bei allem, musst du dich nur aktiv dafür entscheiden.

Und so kannst du Achtsamkeit in deinen Alltag integrieren:

1. Werde dir der Macht über deine Gedanken bewusst – Beobachte dich beim Denken ohne zu urteilen. Ein gutes Tool dafür ist Meditation oder zu Beginn einfach die Augen zu schließen, inne zu halten und den Fokus auf deinen Atem zu lenken. Einfach nur wahrnehmen, ohne zu bewerten. Jedes Mal, wenn du von deinem Atem abschweifst und in Gedanken schwelgst – dann nehme diesen Gedanken kurz wahr, label ihn als ‘Aha, ein Gedanke’ oder ‘Aha ein Gefühl’ und dann bringe deine Aufmerksamkeit wieder zurück zu deiner Atmung.

2. Trage dir im Alltag bewusst kleine Pausen ein in denen du immer wieder inne hältst: Nimm wahr, was um dich herum passiert: Wo bist du? Was fühlst du? Was siehst du? Was riechst du? Bring ganz bewusst die Aufmerksamkeit in den jetzigen Moment. Für diese bewussten Pausen kannst du dir z.B. einen Wecker stellen, der dich alle zwei Stunden daran erinnert.

3. Fange an Yoga zu praktizieren, um dein Körpergefühl zu verbessern. Yoga hilft dir sehr dich wieder mit deinem Körper zu verbinden, dein Fokus ist auf deinem Körper und deinem Atem und nicht irgendwo in der Vergangenheit und Zukunft. Zudem erdet Yoga unheimlich, was zu mehr Ruhe und Ausgeglichenheit führt. In den Shownotes verlinke ich dir meine Morning Glory Yoga Session, damit kannst du dann gleich anfangen.

4. Mache über den Tag verteilt  immer wieder gezielte Atemübungen, um dich wieder zu zentrieren – trainiere sozusagen Atemachtsamkeit.

5. Mache eine Sache nach der anderen und nicht mehrere gleichzeitig – back to Singletasking, weg vom Multitasking.

6. Sei voll und ganz präsent, bei was immer du gerade tust, sei mit deinen Sinnen voll und ganz da. Wenn du isst, dann isst du. Wenn du telefonierst, dann telefonierst du.

7. Lasse dein Handy öfter mal aus oder leg es zur Seite. Unser Handy ist unser ständiger Begleiter geworden, immer ist es dabei und lenkt uns ab. Plane dir feste Zeiten ein, bei denen dein Handy einfach mal aus ist. Und wenn du dich unterhältst, lasse dein Handy in der Tasche und sei voll und ganz präsent bei deinem Gegenüber.

8. Führe ein Achtsamkeitstagebuch. Lege dir ein kleines Notizbuch zu in denen du bewusst deine kleine achtsame Momente einträgst.

Das waren einige Tipps, wie du Achtsamkeit mehr in deinen Alltag integrieren kannst. Suche dir davon mal etwas aus und fange direkt an!

Hast du vielleicht auch noch mehr Tipps oder du praktizierst Achtsamkeit ganz anders? Dann lass es mich super gerne wissen und schick mir eine Mail! Ich würde mich freuen mich mit dir auszutauschen 🙂

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© 2019 Ricarda-Monique Martin