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#011 || Warum Neujahrsvorsätze scheitern und was du dich fürs neue Jahr fragen solltest || Reflect & Focus

‘Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg.’ – LAOZI

Warum scheitern Neujahrsvorsätze so schnell? Wie schaffe ich es mir nachhaltige Neujahrsvorsätze zu kreieren?

Darum und was du dich stattdessen für das neue Jahr fragen solltest, wird es in dieser neuen Episode gehen. Ich teile mit dir meinen Gamechanger, der mir dabei geholfen hat, nachhaltig und mit positiver Energie ins neue Jahr zu starten.

Du erfährst:

Warum es so wichtig ist das Vergangene zu reflektieren

Warum Neujahrsvorsätze scheitern

Was du dich fürs neue Jahr fragen solltest

Wie du dich für das neue Jahr ausrichtest und mit nachhaltig positiver Energie startest

Journaling Prompts zum Reflektieren & Ausrichten

Viel Freude beim Anhören und happy reflecting & focussing!

Love & Namasté,

deine Ricarda Xx

Blogartikel zur Podcast Folge lesen

Heute geht es um eines meiner Lieblingsthemen: Reflektieren und neu ausrichten.

Seit eh und je gibt es die Neujahresvorsätze, die genutzt werden, um sich neue Ziele für das neue Jahr zu stecken. Denn jedes neue Jahr bringt einen Neuanfang mit sich, den Zauber des Neuem, den viele für sich nutzen, um etwas zu verändern. Die Energie ist besonders hoch und alle sind motiviert etwas für sich zu tun. 

Warum es so wichtig ist das Vergangene zu reflektieren

Doch ich finde, was noch viel wichtiger ist, ist es das Vergangene zu reflektieren, das was in den letzten 6-12 Monate (oder noch länger) passiert ist. Denn auch letztes Jahr gab es ja Neujahrsvorsätze oder Ziele, die du dir vermutlich gesetzt hast – was ist mit denen? Sollte da nicht auch ein Blick drauf geworfen werden, warum oder warum diese nicht geklappt haben?

Ich bin kein Fan von übermäßigem Analysieren und auch im Coaching geht es darum, nach vorne zu schauen, und lösungsorientiert zu handeln, ABER sich das Vergangene mal vor Augen zu führen, ist meiner Meinung nach, mindestens genauso wichtig. Denn wie will ich mich neu ausrichten, wenn ich nicht schaue, was gut oder schlecht lief, was ich getan habe oder nicht getan habe, was passiert ist und was nicht mehr passieren soll? Einen kurzen Blick darauf zu werfen, hilft uns beim Ausrichten und Fokussieren auf das Neue. 

Wenn ich weiß, was nicht gut gelaufen ist, dann weiß ich für die Zukunft, was ich anders machen werde, um nicht noch einmal gegen eine Wand zu laufen oder zu versumpfen.

Deswegen nimm dir etwas Zeit, das Vergangene zu reflektieren, zu schauen: Was war eigentlich los?

Welche Ziele habe ich erreicht, welche nicht?

Was lief besonders gut und was überhaupt gar nicht? Und warum?

Was habe ich gelernt?

Was waren meine Erfolge?

Wie habe ich mich gefühlt?

In welchen Bereichen bin ich am meisten gewachsen? Wodurch?

Wenn du dir deine Antworten dazu dann einmal durchliest, hast du eine gute Grundlage, um weiter zu planen und dir neue Ziele oder Neujahrsvorsätze zu setzen.

Warum Neujahrsvorsätze scheitern

Kommen wir nun auch direkt dazu, warum Neujahrsvorsätze scheitern. 

Die guten alten Neujahrsvörsätze. Ich bin mir sicher, dass du die genauso gut kennst wie ich. Fast jeder hat sich schon welche vorgenommen, fast jeder ist schon daran gescheitert.

Wenn wir Neujahrsvorsätze für uns formulieren, spiegeln diese oftmals unsere wichtigsten Wünsche und Ziele wieder. Wir sind hardcore motiviert mit dem neuen Jahr endlich etwas für uns zu verändern, endlich etwas anders zu machen. Meistens haben diese Neujahrsvorsätze etwas mit unserer Gesundheit, unserem Wohlstand, unseren Beziehungen oder unserer persönlichen Weiterentwicklung zu tun. Ganz oft hab ich mir schon sowas vorgenommen wie zB:

Gesünder essen und mehr Sport machen

Ein besserer Mensch sein

Weniger Geld ausgeben und mehr sparen

Mehr Zeit mit meinen Freunden und Familie verbringen

Mehr reisen, weniger arbeiten

Kommt dir das auch bekannt vor? Hattest du auch schon mal solche ähnlichen Neujahrsvorsätze? Und wenn ja, wie lange haben diese gehalten? Ein paar Wochen oder Monate?

Ich bin ganz ehrlich mit dir: Meine haben in der Vergangenheit nicht lange gehalten. Manchmal erinnerte ich mich sogar kaum noch daran, was ich mir überhaupt vorgenommen hatte. Und ich bin wieder in meine alten Muster gefallen. Kennst du das vielleicht auch?

Und das ist so krass, weil es einige Industrien da draußen in unserer Welt gibt, die genau davon profitieren, dass wir scheitern. Zum Beispiel Fitnessstudios verkaufen oft nur 1 Jahres Mitgliedschaften, weil sie ganz genau wissen, dass viele nicht länger als nur ein paar Wochen kommen. Demnach können Sie ihre Kapazitäten auch ausreizen bzw. überreizen, weil sowieso nicht alle kommen die angemeldet sind. Kommt dir das bekannt vor? Hast du dich auch schonmal total übermotiviert in einem Fitnessstudio oder ähnlichem angemeldet am Anfang des Jahres und hast dich mitten im Jahr wiedergefunden, dass du dort gar nicht mehr hingehst seit Monaten?

Das wir unsere Vorsätze den Bach runter kippen liegt oftmals daran, dass wir uns viel zu viele Vorsätze vornehmen. Viel zu viele hardcore Veränderungen auf einmal machen wollen, neben unserem Alltag und allem anderen. Die große Übermotivation am Anfang des Jahres verpufft im Laufe der Zeit und wir schaffen garnicht mehr hinter her zu kommen.

Hinzu kommt, dass die Vorsätze viel zu ungenau und unkonkret sind: Das Beispiel von eben ‘Gesünder essen und mehr Sport machen’ ist viel zu ungenau! Was genau bedeutet denn ‘gesünder essen’? Was ist gesünder? Oder das kleine Wörtchen ‘mehr’ ist auch sowas von krass Auslegungssache. Bedeutet das 1-2 mal pro Woche oder 1-2 mal pro Monat? Hier musst du viel genauer werden. Definierst du den Vorsatz ganz genau, ist es auch leichter dran zu bleiben, denn du kannst es messen und schauen, wie weit oder nah du bereits an diesem Ziel bist.

Sind denn deine Vorsätze eigentlich auch wirklich deine Vorsätze? Also kommen sie von dir oder von der Gesellschaft? Ich frage deshalb, weil mir schon oft aufgefallen ist, dass wir Vorsätze übernehmen, wie die Gesellschaft sie an uns heran trägt. Willst du wirklich gesünder essen? Oder will es deine Freundin, Mama, Oma? Wenn wir uns Vorsätze vornehmen, die unmotivierend oder unattraktiv für und sind, sprich nicht von uns heraus kommen, dann sind sie gleich zum scheitern verurteilt. Denn da wirst du nicht lange dran bleiben, weil es einfach keinen Spaß macht und sowieso nicht DEINE sind.

Was du dich fürs neue Jahr fragen solltest

Des Weiteren gibt es noch eine wichtige Sache, die ich mit dir teilen möchte: Frage dich bei allem, was du dir vornimmst – quasi DIE KEY FRAGE:

Fühle ich mich dadurch leicht? Und NICHT: Macht mich das glücklich?

Wenn wir uns darauf fokussieren, was sich für uns leicht anfühlt, führt das auch automatisch dazu, dass wir glücklich sind. Denn ein Gefühl von Schwere, macht uns dauerhaft unglücklich. Ein Gefühl von Leichtigkeit bei allem was wir tun und machen, bringt uns automatisch Freude und mehr Lebensqualität.

Lege also den Fokus auf Leichtigkeit, darauf, was sich für dich leicht anfühlt. Wenn du mit Leichtigkeit fließt, dann öffnet dir das ganz neue Türen. Wenn du den Fokus auf das Fühlen legst, wirst du ganz andere Dinge erleben als, wenn du stur aus dem Kopf entscheidest. Die Frage: ‘Macht mich was glücklich?’ ist eher eine Kopffrage. Fragen wir uns das, schaltet sich unser Kopf ein und möchte gerne aus dem Mangel heraus etwas erschaffen. Damit meine ich, dass du dir Vorsätze setzen wirst, die dich weg vom Unglücklichsein aka Mangel bringen werden. Das muss nicht immer so sein, erlebe ich aber oft, auch bei mir selbst.

Mit der Frage ‘Fühlt sich das leicht an?‘ hast du eine neue Grundlage. Das GEFÜHL ist die Grundlage, somit bist du schonmal mehr im Herz als im Kopf 😉

Wie du dich für das neue Jahr ausrichtest und mit nachhaltig positiver Energie startest

Also nochmal zusammengefasst:

Reflektiere dein vergangenes Jahr, aber über analysiere nicht. Schaue dir an, was gut lief und was nicht, was du erreicht hast und was nicht und warum.

Darauf basierend, passend zu deinem Leben, kreiere dir neue Vorsätze, die du richtig formulierst:

> Schaue ob dir Vorsätze realistisch sind und in dein aktuelles Leben passen

> Formuliere sie ganz genau und konkretisiere, um auch messen zu können, ob du näher rückst oder weiter weg

> Erstelle dir wirklich nur Vorsätze, wenn sie auch von dir kommen – nicht von deiner Mama, Oma oder sonst wem

> Und frage dich immer wieder bei allem: Fühle ich mich dadurch leicht? Mache Leichtigkeit zu deinem Fokus bei allem was du tust! Gehe in dieses Gefühl hinein, frage dich auch mal, was Leichtigkeit für dich bedeutet. Darauf basierend hast du gute Vorsätze und Ziele, bei allem was du tust. 

Letztendlich sollen die Vorsätze nachhaltig positive Energie in dir hervorrufen. Sie sollen halten. Sie wollen durchgeführt oder erreicht werden. Und daran solltest du als erstes arbeiten, dass du dies auch schaffst. Also fokussiere sich auf das Gefühl von Leichtigkeit bei deinen Vorsätzen. Natürlich kann man hier auch tricksen, indem du sagst, dass sich kein Ziel leicht anfühlt. Aber dann nimmst du dich und deine Ziele selbst nicht ernst. Denn deine Ziele können auch mit Leichtigkeit erreicht werden!

Ganz ehrlich: Wir setzen uns ja auch nur Vorsätze, damit wir etwas verändern oder besser machen können. Also sorge auch direkt dafür, dass dies geschieht, ansonsten kannst du es ja auch einfach sein lassen. Jedes Mal, wenn du ein Vorsatz brichst, brichst du letztendlich dir gegenüber das Wort. Du nimmst dich und deine Ziele bzw. Vorsätze nicht ernst. Und je öfter das passiert, desto öfter wird das auch in anderen Lebensbereichen passieren.

Also, lass uns es zum Vorsatz nehmen, unsere Vorsätze und Ziele auch wirklich zu erreichen!

Journaling Fragen zum Reflektieren & Fokussieren

Nun möchte ich gerne noch ein paar Journaling Prompts bzw. Fragen mit dir teilen, die du für dich nutzen kannst, um dein Jahr zu reflektieren und dich neu auszurichten. Mach gerne kurz Pause, schnapp dir einen Stift und dein Journal oder einen Zettel und schreib mit:

> Reflektiere dein Jahr 2019 – in welchen Zeichen stand das Jahr 2019? Welches Wort würde das am besten beschreiben?

> Wie hat sich das Jahr 2019 für mich angefühlt? Welches Leitgefühl gab es?

> Was waren meine 3 größten Erkenntnisse dieses Jahr? Und warum?

> Was waren meine 3 größten Erfolge dieses Jahr? Und warum?

> Wie und an was bin ich in diesem Jahr gewachsen?

> Was ist jetzt anders an mir? Wer bin ich geworden?

> Worauf bin ich am meisten stolz?

> Womit habe ich die meiste Zeit verbracht?

> Für was bin ich ganz besonders dankbar 2019?

> Was habe ich dieses Jahr vernachlässigt?

> Was muss ich anders machen, um 2020 ein anderes Ergebnis zu erzielen?

> Für was möchte ich mir 2020 mehr Zeit nehmen?

> In welchem Zeichen soll 2020 stehen? Welches Wort oder Gefühl beschreibt dies am besten?

> Welche 3 Dinge möchte ich erschaffen oder kreieren in 2020?

> Welchen Bereich in meinem Leben möchte ich auf das nächste Level heben in 2020?

> Wie möchte ich mich gerne weiterentwickeln in den nächsten 12 Monaten?

> Wie kann ich mich für mehr Leichtigkeit öffnen in 2020?

> Welche neuen Wünsche, Träume und Visionen brodeln in mir, die ich 2020 zum Leben erwecken möchte?

So jetzt wünsche ich dir ganz viel Spaß beim reflektieren und neu ausrichten. Und nicht vergessen: Behalte dabei in Erinnerung, dass der Fokus auf Leichtigkeit liegt und ob es sich für dich leicht anfühlt. Das macht dich automatisch langfristig gesehen auch glücklich.

Happy reflecting & focusing!

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© 2019 Ricarda-Monique Martin